SCHORNSTEINFEGER*IN


Was machen Schornsteinfeger?

Schornsteine kehren? Das tun wir immer noch, weil es wichtig ist.
Schornsteinfeger*innen tun aber noch viel mehr: Wir sorgen dafür, dass sämtliche Heizungen, Öfen, Schornsteine, Abgas- und Lüftungsanlagen energiesparend, umweltfreundlich und sicher arbeiten. Das ist gut für Umwelt und Klima und damit für die Zukunft Aller!

So läuft die Ausbildung ab

Du interessierst dich für diesen Beruf und möchtest mehr erfahren? Deine Ausbildung zur Schornsteinfegerin findet parallel in Betrieb und Berufsschule statt. Theoretische Kenntnisse und prak­tische Fähigkeiten ergänzen sich so optimal. Während deiner Ausbildung führst du ein Berichts­heft. Dein Ausbilder über­prüft es regel­mäßig und bekommt dadurch einen Überblick über deine Aufgaben und Tätigkeiten.

In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres steht eine Zwischenprüfung an. Die Gesellenprüfung, die aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil mit Arbeitsauftrag und Kundengespräch besteht, folgt am Ende der Ausbildung.

Hier findest Du noch weitere Informationen für Deinen Traumberuf:

Oben ist der beste Platz

Viele Schornsteinfeger sind am liebsten auf dem Dach. Die Aussicht ist unschlagbar und du bist völlig ungestört. Von hier oben reinigst du Schornsteine und Abgasanlagen mit speziellem Werkzeug, dem Leinenbesen mit Kehreinlage. Außerdem prüfst du, ob der Querschnitt frei ist und Heizabgase abziehen können. Teilweise werden diese Arbeiten auch vom Keller oder Dachböden aus erledigt.
Mit einem Messgerät überprüfst du die Abgase einer Heizungsanlage. Die Messwerte zeigen an, ob eine Anlage sicher und effizient arbeitet oder zu viel Energie verbraucht. Die Daten werden am Computer eingelesen und dokumentiert.

Das lernst du in der Ausbildung zum Schornsteinfeger:

Genaue Informationen zu Inhalten und Ablauf der Ausbildung findest du in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Schornsteinfeger.

Unsere Azubis


„Abwechslung, handwerkliches Geschick und jede Menge Spaß an der Arbeit und den Umgang mit Kunden und Kollegen – was will man mehr?! Ich habe in meiner Zeit bei Ralf und seinem Team viel gelernt aber auch viel gelacht und würde die Zeit sicher nie wieder missen wollen!“

– Valentin Zink, Auszubildender (09/2013 – 08/2016)

„Wir sind die Superschlotis! Spaß am Umgang mit Menschen und an der Arbeit – dies alles konnte ich bei Ralf und dem Superschloti-Team lernen. Mit viel Know-How und Verständnis wurden mir die handwerklichen Kniffe im Schornsteinfeger-Handwerk gezeigt. Danke für die tolle gemeinsame Zeit!“

– Timo Schädlich, Auszubildender (09/2016 – 08/2019)

„Nach meinem Probetag bei den Superschlotis habe ich mich in den Beruf der Schornsteinfegerin verliebt. Für viele Frauen ist dieser Beruf leider noch relativ unsichtbar. Ich hoffe, dass ich noch viele viele weitere junge Frauen vom abwechslungsreichen Beruf der Schornsteinfegerin überzeugen kann. Lasst uns zeigen, dass Mädels auch Superschlotis sein können!“

– Johanna Panzer, Auszubildende (seit 09/2019)

Jetzt fehlst nur noch Du!


Daher bewirb Dich JETZT für das Ausbildungsjahr 2022.

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    Superschlotis – FAQ


    Welche Voraussetzung benötige ich als Schornsteinfeger?

    Rechtlich gesehen benötigt man für die Ausbildung zum Schornsteinfeger keine bestimmte Vor­bildung. Die große Mehrheit der Azubis bringt aber laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) einen mittleren Schul­­abschluss mit, etwa ein Drittel den Hauptschulabschluss. Natürlich bietet auch die Hoch­schulreife gute Voraussetzungen, um eine Stelle zu ergattern.

    Als Schornsteinfegerin sollte handwerklich-technisches Geschick auf alle Fälle zu deinen Stärken zäh­len. Die Be­sei­ti­gung von Ablagerungen mit dem Kratzhammer oder mit Kehrgeräten ist z.T. harte Ar­beit. Sorgfalt & Genauig­keit erfordert das Durchführen von Messungen. Baurechtliche Regeln sowie Vorschriften zum Umwelt- und Klimaschutz müssen dabei streng beachtet werden. Außerdem ist in diesem Job ein ausgeprägtes Verantwortungs- und Gefahren­bewusst­sein notwendig. Nicht nur, weil du in luftiger Höhe arbeitest. Du trägst als Schornsteinfeger Sorge für die Sicherheit der Rauch­gas­anlagen und letztlich dafür, dass Personen und Umwelt keinen Schaden nehmen.

    Was kann ich verdienen?

    Ab 610 Euro im ersten Lehrjahr bis über 800 Euro im dritten Lehrjahr. Ein Geselle fängt bei mindestens 2.420 Euro brutto an, ein Meister beginnt mit 3.450 Euro brutto (2021).

    Wie läuft die Ausbildung ab?

    Sie ist dual und dauert 3 Jahre, eine Verkürzung ist möglich. Du hast Blockunterricht und lernst die Praxis im Betrieb.

    Und nach der Ausbildung?

    Nach der Gesellenprüfung kannst du z.B. die Meisterschule besuchen. Mit Weiterbildungen zum Energieberater, zur Fachkraft für Lüftung oder im Brandschutz erweiterst du deine Möglichkeiten. Als Schornsteinfegermeister*in kannst du dich auch um einen eigenen Bezirk bewerben und bevollmächtigter*e Bezirksschornsteinfeger*in werden.

    Berufskleidung

    Koller mit goldenen Knöpfen
    wollen die meisten kurz anfassen

    weißes Mundtuch
    wird über Mund und Nase gebunden, schützt vor S taub Gürtel mit Koppelschloss meistens mit Logo oder dem Schutzpatron

    Zylinder
    trägt eigentlich nur der Meister

    Unser Job

    Brandschutz
    Schornsteine kehren, Abgasanlagen reinigen, Rauchmelder installieren, Brandschutzauflagen überprüfen

    Sicherheit
    Messungen an Heizungsanlagen: Ist der CO-Wer zu hoch? / Überprüfung von Heizungen, Öfen und Abgasanlagen: Gibt es Mängel oder Störungen?

    Umwelt
    Messungen an Heizungsanlagen: Produziert die Anlage zu viele Schadstoffe? Geht zu viel Wärme verloren?

    Beratung
    Ausstellung von Energieausweisen, Energieberatung, Beratung zum Heizen mit Holz, Baubegleitung

    Kommunikation

    Täglich triffst du viele unterschiedliche Menschen. Peine Kunden fragen dich, ob ihre Anlage in Ordnung ist und wie sie richtig heizen und Energie sparen können. In Deutschland gelten Schornsteinfeger traditionell als Glücksbringer. Einige möchten deshalb deine Schulter berühren oder ein Foto mit dir machen. In der schwarzen Berufskleidung mit den goldenen Knöpfen wirst du gleich erkannt.

    Was muss man noch Wissen als Schonsteinfeger?

    Das Arbeitsumfeld des Schornsteinfegers ist vielseitig. Bürotätigkeiten werden in diesem Beruf immer wichtiger. Viel Zeit verbringt man aber auch vor Ort beim Kunden, dem man möglichst schwindelfrei aufs Dach steigen darf. Dort werden Messungen und Reinigungsarbeiten durchgeführt – bei jeder Witterung. Im Heiz­keller kann es schon mal dunkel und eng zugehen. Hier finden wei­te­re Messungen und Über­prüfungen, u.U. in gebückter Haltung, statt.

    Körperliche Beanspruchung gehört zu den typischen Arbeitsbedingungen des Schornsteinfegers, wenn auch nicht bei jeder Tätigkeit. Die Ar­beits­zeiten sind in diesem Job relativ geregelt. Eine gewisse Flexibilität wird im Kunden­service jedoch voraus­gesetzt.